Frauchentag

Heute war den ganzen Tag Frauchentag. Ich bin schon ganz früh mit meinem Herrchen zu dem Mann gefahren, bei dem es die kleinen Bäume gibt, die überall in meinem Revier in die Erde gesteckt werden. Zum Glück dauert es nie sehr lange, bis die Bäume dann vertrocknet sind und ein schwarzer Fleck übrigbleibt, in dem man sich ganz rima eingraben kann. Dieses Mal hat uns der Mann eine rote Blume gegeben, an deren Stängel viele spitze Stacheln gesessen haben. Herrchen hat sich so gefreut, daß er ihm gleich etwas von dem Blechzeug aus seiner kleinen schwarzen Ledertasche geschenkt hat. Früher, wie ich noch ganz klein war, habe ich einmal so eine kleine Ledertasche gefunden. Sie hatte vorher Frauchen gehört. Es waren aber nur ein paar eklig schmeckende Papierschnipsel darin. Die kleine Ledertasche ist mir dann leider kaputt gegangen. Frauchen hat gesagt, daß ich ganz schön teuer werde und daß ich Herrchens Hund bin.
Aber heute ist Frauchentag und wie wir wieder zu Hause, in meinem Revier, angekommen sind, hat Herrchen die Blume mit den Spitzen Stacheln an Frauchen weiterverschenkt. Das hat viel Eindruck auf Frauchen gemacht.

Hoffentlich gibt es keinen Ärger, wenn sie sich an den spitzen Stacheln piekst.

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